Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

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Europaschule

Wir sind Europaschule

Am 15. März 2007 wurde unserem Berufskolleg durch den Landrat des Kreises Coesfeld, Herrn Konrad Püning, in Anwesenheit des Staatssekretärs für Bundes- und Europaangelegenheiten, Herrn Michael Mertes, sowie weiterer prominenter Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung der Namenszusatz Europaschule verliehen.
Während der Namenszusatz 2007 noch nach dem damals üblichen Verfahren verliehen worden ist, ist unser Berufskolleg am 15. November 2010 auch nach dem inzwischen landesweit implementierten Verfahren durch Schulministerin Sylvia Löhrmann und Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren als Europaschule zertifiziert worden.

Was zeichnet eine Europaschule aus?

Europaschulen wollen mehr. Über die Aufgaben hinaus, denen sich jedes Berufskolleg des Landes verpflichtet fühlt, erweitern Europaschulen ihre Ziele. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des europäischen Gedankens in der Schulbildung. Sie vermitteln ihren Schülerinnen und Schülern nicht nur interkulturelle und sprachliche Kompetenz, sondern fördern auch in vorbildlicher Weise umfassendes Wissen von Europa. Dazu gehören unter anderem die Kenntnis der europäischen Geschichte, des europäischen Integrationsprozesses und das Verständnis für die Bedeutung Europas im Alltag der Menschen. Europaschulen befähigen ihre Schülerinnen und Schüler zum Handeln als mündige Bürger Europas.

Um die Bezeichnung „Europaschule" führen zu dürfen, müssen die Schulen folgende obligatorische Kriterien erfüllen:

  • Erweitertes Fremdsprachenangebot
  • Bilingualer Zweig oder bilinguale Unterrichtsangebote
  • Internationale Projekte und Partnerschaften: Projektorientierte Partnerschaften, Austauschprogramme mit inhaltlichen Zielen, Teilnahme an europäischen Projekten und Wettbewerben, Ermöglichung von Praktika im europäischen Ausland.
  • Vertiefte Auseinandersetzung mit europäischen Inhalten im Unterricht
  • Deutliche Ausrichtung des Schulprogramms am Europa-Profil
  • Evaluation des Profils als Europaschule und dessen Entwicklung

Neben diesen obligatorischen Kriterien ist die Erfüllung zusätzlich profilierender Kriterien, wie zum Beispiel das Angebot zum Erwerb internationaler Sprachzertifikate, förderlich.

(Quelle: Schule NRW 06/07)

 

Fit für Europa! – spezielle Angebote mit europäischer Perspektive

Der europäische Gedanke ist in all unseren Bildungsgängen sichtbar und fest verankert. Darüber hinaus bieten wir im Rahmen unseres Bildungsangebotes im Vollzeitbereich auf verschiedenen Ebenen unterschiedliche Möglichkeiten der Qualifizierung und Erweiterung der Europakompetenz. Beispielhaft sind hier drei Bildungsgänge genannt.

Drei Wünsche auf einmal? Ein Auslandspraktikum!

Dem Schulalltag entfliehen, neue Länder, Menschen, Sitten und Gebräuche kennen lernen und das im Rahmen einer beruflichen Qualifizierung? Das geht nicht, denken Sie? Doch, das geht sehr wohl! Ein betriebliches Praktikum im Ausland fördert nicht nur die Selbständigkeit, indem man lernt, im fremden Umfeld auf eigenen Füßen zu stehen. In Ergänzung des schulischen Unterrichts sind gerade Auslandspraktika durch ihre reale, fremdsprachliche und berufspraktische Erfahrungswelt geeignete Vermittler beruflicher Handlungskompetenz. Dies gilt sowohl in fremdsprachlicher als auch und vor allem in interkultureller Hinsicht. Wo sonst kann man ungefiltert Erfahrungen im realen Arbeitsumfeld machen, die Besonderheiten eines Landes und seiner Bewohner kennen lernen und dabei berufliche Erfahrungen sammeln? Ihre Bedeutung für die Förderung der Bereitschaft zur oft geforderten späteren beruflichen Mobilität liegt auf der Hand.

Aus diesen Gründen betreiben sowohl politische Institutionen wie die Europäische Union als auch das Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg als Europaschule aktiv die Förderung schulischer Auslandspraktika.

ERASMUS + am Oswald

Reaching out for Europe

In einer globalisierten Arbeitswelt stellen berufliche Erfahrungen im Ausland neben fundierten Fremdsprachenkenntnissen wichtige Aktivposten der beruflichen Zukunft im Anschluss an die schulische Ausbildung dar.

Dies ist ein Umstand den man unseren Schülerinnen und Schülern nicht erst erklären muss. Dem Wunsch nach einem Auslandspraktikum stehen jedoch oft praktische Probleme gegenüber: die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz ohne „Vitamin B“ gestaltet sich oftmals ebenso schwierig, wie eine gute Unterkunft zu finden. Und dann bleibt da noch die Trennung von Freunden und Familie sowie der Wunsch nach Ansprechpartnern und Betreuung im Notfall vor Ort. Nicht zuletzt fehlt oft eine finanzielle Unterstützung, um die mit einem Auslandsaufenthalt verbundenen Kosten schultern zu können.

An dieser Stelle springt das Programm „Reaching out for Europe“ helfend ein. ERASMUS + ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das unter dem Namen Leonardo seit 1995 Kooperation und Erfahrungsaustausch von Menschen verschiedener Nationen unterstützt. Es richtet sich an „alle Akteure der beruflichen Bildung“ der 28 EU-Mitgliedstaaten plus Island, Liechtenstein, Norwegen sowie der Türkei. Im Rahmen der Sparte Mobilität werden Auslandsaufenthalte gefördert, die Teil der beruflichen Aus- oder Weiterbildung sein müssen – sprich: Praktika.

Seit 2006 beteiligt sich unsere Europaschule aktiv an diesem Projekt und hat mit Unterstützung der EU-Geschäftsstelle in Münster bereits viele unsere Schülerinnen und Schüler mobil gemacht.

Das Projekt: Reaching out for Europe III

Reaching out for Europe III ist ein Kooperationsprojekt des Nell-Breuning-Berufskollegs mit drei weiteren Berufskollegs der Region.

Reaching out for Europe III wird von der Europäischen Kommission im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ finanziert.

Unser Ziel ist es Auszubildenden aller an unseren Berufskollegs vertretenen Bildungsgänge während ihrer kaufmännischen Berufsausbildung sowie Schüler/innen des Bildungsgangs der Fremdsprachenassistenten ein mehrwöchiges Praktikum im europäischen Ausland zu ermöglichen.

Die Realisierung eines geförderten Auslandspraktikums kann auf zwei verschiedenen Wegen erfolgen:

Bei der ersten Variante vermitteln die vier Berufskollegs und ihre Partneragenturen im Ausland den Auszubildenden die Unterkunft, einen Einführungssprachkurs mit interkulturellem Begleitprogramm und einen Praktikumsplatz in einem Gastbetrieb. Der Gastbetrieb soll dabei so gut wie möglich dem Ausbildungsberuf der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechen. Die Kosten für diesen Aufenthalt und die Reisekosten werden zum größten Teil durch das Stipendium gedeckt. Die Organisation der Hin- und Rückreise erfolgt in eigener Regie.

Die Schüler/innen haben die Möglichkeit nach Ungarn, Irland, Spanien oder England zu reisen.

Eine zweite Variante für ein gefördertes Auslandspraktikum ist die individuelle Organisation durch die Auszubildenden selbst. Bei dieser Variante sucht sich der Schüler / die Schülerin den Praktikumsplatz in einem europäischen Betrieb im Ausland eigenständig. Auch die Organisation der Hin- und Rückreise sowie die Suche nach einer Unterkunft müssen selbstständig erfolgen. Die Fördersumme wird dem Praktikanten vor dem Beginn des Auslandsaufenthalts zu 80% ausgezahlt. Nach erfolgreicher Absolvierung und der Abwicklung aller Formalitäten werden die restlichen 20% der Fördersumme ausgezahlt. Die Höhe der Förderung ist identisch mit den Beträgen der ersten Variante, allerdings enfallen hier die Gebühren der Partner vor Ort.

„Reaching out for Europe III – individuell“ bietet sich vor allem für Bewerber/-innen an, deren Ausbildungsbetrieb über Kontakte zu ausländischen Firmen verfügt oder ausländische Dependancen hat.

Die Schüler/innen haben die Möglichkeit in jeden EU-Mitgliedsstaat und einige assoziierte Länder zu reisen.

Für eine Teilnahme an dem Projekt Reaching out for Europe III oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Europakoordinator Herrn Nee (hnee@gmx.de).

Ihr Ansprechpartner ist unser Europabeauftragter Herr Nee. 

Wettbewerbe

Auf geht´s , vamos, allez, let’s go -
Wettbewerb – concurso - concourse - competition

Wer etwas kann, der kann das auch beweisen! Unter diesem Motto stellen sich die Schüler unserer Europaschule der Konkurrenz. In verschiedenen europäischen Wettbewerben nehmen Sie die Herausforderungen an und zeigen was sie können. Mit Erfolg!

Hier ein paar Beispiele:

  • NRW Business-Class-Contest, Schülerinnen und Schüler gründen auf der Grundlage einer innovativen Geschäftsidee ihr eigenes virtuelles Unternehmen und entwickeln sukzessive ein vollständiges Geschäftskonzept
  • Deutsch-französischer Internetteamwettbewerb für Schulen des Institut Français, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW
  • Fremdsprachenwettbewerb Schülerleistungsschreiben, Schülerinnen und Schüler aus der Bundesrepublik Deutschland, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz messen sich in fremdsprachlicher Geschäftskorrespondenz
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen, Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
  • Mathematik Olympiade des Ministeriums für Schule und Weiterbildung in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Freudenthal-Institut in Utrecht

Nachprüfbar

Sie können bei uns im Rahmen der von Ihnen gewählten Bildungsgänge zusätzliche Zertifikate erwerben, die Ihre Europa-Kompetenzen schwarz auf weiß in Ihrem Lebenslauf ... und damit z.B. in Ihrer Bewerbung ... dokumentieren: Wir bieten Ihnen an:

  • KMK-Fremdsprachen-Zertifikate am NBBK: Mit Hilfe dieser berufsbezogenen, landesweit einheitlichen externen Prüfung weisen die erfolgreichen Kandidaten ihre umfangreichen Kenntnisse in den KMK-Niveaustufen I bis III nach. Info ...

  • europass: Der europass ist ein einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept der Europäischen Kommission zur Förderung der Transparenz von Qualifikationen und Kompetenzen. Info ...

  • European Computer Driving License (ECDL): Der Europäische Computerführerschein ist eine Initiative des Council of European Professional Informatics Society in Zusammenarbeit mit der Europäischen Union. Info ...

Internationale Kooperationspartner

Als Europaschule arbeiten wir mit zahlreichen internationalen Partnern zusammen.