Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

Sendener Kochmütze 2010

Die besten Auszubildenden in Senden

Die Sendener Kochmütze 2010 ist vergeben! Von links: Thomas Hertach, Thomas Lasrich, Jan Feldkamp, Bürgermeister Alfred Holz, der Preisträger Chris Weber, Frau Disseler, Harry Wijnvoord
Der strahlende Sieger!

Chris Weber und Jan Feldkamp im Finale um die Sendener Kochmütze 2010

Gewinner der Sendener Kochmütze 2010 ist Chris Weber aus dem Hotel-Restaurant Domschenke in Billerbeck. Hauchdünn war der Vorsprung vor dem Finalteilnehmer Jan Feldkamp von der FH für Finanzen NRW in Nordkirchen. Jan hatte Vorteile in den Bereichen Praxis und Präsentation, doch in der Rubrik Geschmack sicherte sich Chris Weber einige Pluspunkte, die dann für den Gesamtsieg ausschlaggebend sein sollten.

Beide Auszubildende aus dem 2. Lehrjahr überzeugten die Jury um Thomas Lasrich vom Oswald-von-Nell-Breuning- Berufskolleg in Coesfeld und Thomas Hertach von Hupfer in Coesfeld. Einstimmig lautete das knappe Punkteurteil, dass auch Harry Wijnvoords Zustimmung fand, der als Moderator durch den Wettbewerb führte.

Bei der Siegerehrung überreichte Bürgermeister Alfred Holz den Wanderpokal an Chris Weber, der darüber hinaus noch einen Gutschein für einen Kochkurs bei Andre Skupin im Gabriels in Münster und ein Fachbuch im Wert von 100 € erhielt.

Der Zweitplatzierte  freute sich ebenfalls ein Fachbuch im Wert von 100 €. Die Firma Stroetmann sponserte Kochmesser an die erfolgreichen Finalisten.

Im Halbfinale unterlagen der Lokalmatador Gabriel Surres von der LVM in Münster und Tanja Steinkamp vom Haus Frieling in Coesfeld den späteren Gewinnern.

Thomas Lasrich entdeckte wieder einige Toptalente aus dem Münsterland und freut sich auf die zukünftige Förderung von Michael Schardien, Hendrik Hollekamp, Sven Wesholek und Britta Günther durch den Köcheclub. Der kommende Jugendwettbewerb des Köcheclubs Münsterland wird, da ist sich Thomas Lasrich sicher, nicht ohne Teilnehmer der „Sendener Kochmütze“ durchgeführt werden.

 

... und hier zum Weiterlesen die Vorankündigung des Wettbewerbs:

Acht ambitionierte junge angehenden Köchinnen und Köche des Münsterlandes, geben sich auf dem Sendener Maifest am 08./09. Mai (Flyer hier zum Download) die Ehre, um möglichst weit vorne beim Kochwettbewerb zu landen.

In Zusammenarbeit mit Thomas Lasrich vom Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld und dem Köcheclub Münsterland e.V veranstaltet die Gemeinde Senden zum zweiten Mal einen solchen Kochwettbewerb.

Neben den üblichen Anforderungen, die ein solcher Wettbewerb an die Auszubildenden stellt - korrektes und kreatives Arbeiten unter Zeitdruck - kommt in Senden noch der Umgang mit der Bühnensituation hinzu. Die Moderation, professionell übernommen durch Harry Wijnvoord, und die Anwesenheit des Publikums setzen die Kandidaten zusätzlich unter Druck.

Spannend ist es allemal und so entwickelten sich die Kochduelle zu einem Publikumsmagneten auf dem vergangenen Maifest. Dem Sieger gewinnt neben einem attraktiven Praktikumsplatz, die Teilnahme am Jugendwettbewerb des Köcheclubs Münsterland e.V.. “Jugendförderung ist eines unserer ganz großen Themen“, bestätigt Mario Engbers, Vorsitzender des Köcheclubs Münsterland e.V. das Konzept der Wettbewerbe. „Wir verlangen den jungen Leuten viel ab“, findet auch Thomas Lasrich, Bildungsgangleiter am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs in Coesfeld, doch die Erfolge auf überregionalen Wettbewerben geben ihm offensichtlich Recht. Beim bundesweiten Wettbewerb um die Friesenkrone gewannen beispielsweise Maximilian Robert Weber und Jens Christian Koch, beide Teilnehmer des Maifestes 2009. Die Gewinnerin des diesjährigen Jugendwettbewerbs des Köcheclubs Münsterland und Siegerin des Achenbach-Vorentscheids auf NRW-Ebene, Katharina Beuker, war ebenfalls unter den Finalisten auf dem Maifest des vergangenen Jahres. Zu den Teilnehmern gehörte auch der jetzige DEHOGA Westfalenmeister Marcel Wellen. Eine einzigartige Bilanz für das Münsterland.

Zukünftig soll der Wettbewerb auf dem Sendener Maifest insbesondere die Auszubildenden des zweiten Lehrjahres ansprechen und eine „Lücke“ zu den größeren, teilweise überregionalen, Wettbewerben schließen. „In Senden kann man schon das ein oder andere Talent aufblitzen sehen – das weckt den Ehrgeiz bei so Einigen“, beschreibt Thomas Lasrich den Reiz dieses Wettbewerbs u.a. auch für seine Schützlinge.