Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

Produkt für Europa

Konzept des Agenda-Projektes „Ein Produkt für Europa“

Projektthema

„Ein Produkt für Europa“ – Schüler planen, organisieren und erstellen eine internationale Marketingstrategie zur Einführung eines bestimmten Produktes oder einer Dienstleistung für den internationalen Markt in Kooperation mit nationalen oder internationalen Partnern aus Wirtschaft, sozialen Einrichtungen (Senegalhifle) oder öffentlichen Institutionen. Die Ergebnisse werden am Ende des Projektes in einem feierlichen Rahmen einem breiten Publikum mehrsprachig präsentiert und in Form einer Projektmappe in unterschiedlichen Fremdsprachen dokumentiert.

Inhalt des Projektes

Der Bildungsgang der kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen ist eine vollschulische Berufsausbildung im kaufmännischen Bereich. Nach Beendigung der Ausbildung können die Schüler direkt in das Arbeitsleben einsteigen. Während der Ausbildung übernimmt die Schule den Part des Ausbildungsortes „Betrieb“ und versucht durch praxisorientiertes Lernen und fächerübergreifendes Arbeiten ein international arbeitendes Unternehmen abzubilden und durch entsprechende praxisnahe Aufgabenstellungen und Strukturen, die zukünftigen Betätigungsfelder/Aufgabenfelder zu simulieren. Praktisches Arbeiten und erste berufliche Erfahrungen in einem Unternehmen erfahren die Schüler im Rahmen eines zweimonatigen Auslandspraktikums. Um weitere Möglichkeiten zu schaffen, Theorie und Praxis zu verknüpfen, wird alljährlich das Projekt „ein Produkt für Europa“ durchgeführt, bei dem die Schüler fächerübergreifend und praxisnah unternehmerisch denken und handeln sollen. Das Projekt, das seit 18 Jahren ein fester Bestandteil des Bildungsganges der kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen ist, beginnt immer am Ende der Mittelstufe und wird nach den Herbstferien des letzten Ausbildungsjahres beendet. In diesem Projekt werden die Schüler mit der Aufgabe betraut, eine internationale Marketingstrategie zur Einführung eines neuen Produktes oder einer Dienstleistung für den internationalen Markt zu entwickeln. Dabei geht es nicht nur um die Bewältigung betriebswirtschaftlicher Aufgaben, sondern die Schüler müssen das gesamte Projekt planen, organisieren und aufgrund der von ihnen gemachten Entscheidungen entsprechend durchführen und anschließend evaluieren.

Ziel

Ziel des Projektes ist, die zukünftigen Sachbearbeiter im Sinne „nachhaltigen Handelns“ für die Vielschichtigkeit und Tragweite ihrer betriebswirtschaftlichen Entscheidungen zu sensibilisieren und ihnen in allen Lernbereichen verdeutlichen, dass ein vermeintlich rein betriebswirtschaftliches Problem nie nur für sich betrachtet werden kann, sondern immer im Kontext von sozialen und ökologischen Aspekten erörtert werden muss. Dass gerade heutzutage unternehmerische Entscheidungen nicht nur nationale sondern in den meisten Fällen auch globale Konsequenzen haben, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der in diesem internationalen Projekt im besonderen Maße berücksichtigt wird.

Aufgaben

Aufgrund der Komplexität der Aufgabenstellung ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Aufgaben, die geplant, strukturiert und organisiert werden müssen. Die Schüler bestimmen eigenständig die Planung, die Organisation und die entsprechende Durchführung des Projektes von Beginn bis zum Ende. Vorgaben werden bezüglich der wesentlichen Projektinhalte (Marktforschung, Produktplanung, Dokumentation) und des zeitlichen Rahmens gemacht. Auch die Entscheidung, welche Art von Produkt bzw. Dienstleistung vermarktet werden soll, fällen die Schüler gemeinsam, die projektbegleitenden Lehrer machen lediglich Vorschläge, die von den Projektleitung und allen Projektgruppen diskutiert werden. Das Projekt endet mit einer Projektpräsentation, die auf deutsch und je nach Projektart auch in ein oder mehreren Fremdsprachen einem breiten Publikum vorgestellt wird und gleichzeitig in Form einer Projektmappe dokumentiert wird.

Aspekte der Bildung für Nachthaltigkeit

Das Projekt verknüpft alle Aspekte der Bildung für Nachhaltigkeit: Wie eingangs erwähnt, ergibt sich aus der Komplexität der betriebswirtschaftlichen Problemstellung eine Vielzahl von unterschiedlichsten Aufgaben, die von den Schülern eigenständig bewältigt werden müssen.

Aufgrund der Aufgabenstellung und der Tatsache, dass zur Erzielung eines erfolgreichen Gesamtergebnisses des Projektes die einzelnen Arbeiten der jeweiligen Teams unerlässlich sind, erfahren die Schüler Bedeutung und Notwendigkeit der sozialen Komponenten zur gemeinsamen Bewältigung der Aufgabenstellung: Schnell erkennen die Schüler, dass neben der fachlichen Qualifikation (sowohl die betriebswirtschaftlichen, informationswirtschaftlichen und (fremd-)sprachlichen Kenntnissen) insbesondere die sozialen Qualifikationen von mindestens gleicher Wichtigkeit sind. Sowohl Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Fähigkeit zur Stress- und Konfliktbewältigung als auch weitere Schlüsselqualifikationen wie Toleranz, Kritikfähigkeit und Kompromissbereitschaft werden durch dieses Projekt im hohen Maße gefördert. Im Laufe der Projektarbeit, die fächerübergreifend in die Arbeitsphasen Planung, Durchführung und Kontrolle gegliedert ist, erkennen die Schüler die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Unterrichtsfächern und erleben in der Simulation des unternehmerischen Handelns die Spannungsfelder und Gegensätze bei der Verfolgung sowohl ökonomischer als auch ökologischer und sozialer Ziele. Die Schüler werden mit der Herausforderung konfrontiert, zwischen rein ökonomischen Zielsetzungen wie Kostenminimierung und Gewinnmaximierung und ökologischen Zielen wie der Gebrauch umweltfreundlicher Materialien, faire Entlohnung von Arbeitskräften und Vermeidung von Emissionen, abzuwägen und zu kalkulieren, so dass am Ende des Projektes im Sinne des „Nachhaltigen Handelns“ ökonomische, soziale und ökologische Ziele erreicht werden. Da sich dieses unternehmerische Handeln in der heutigen globalisierten Welt nicht nur auf den nationalen Markt bezieht, sondern auf die ganze Welt, werden entsprechend auch die globalen Unterschiede und die globalen Konsequenzen der unternehmerischen Tätigkeit herausgearbeitet und reflektiert. Darüber hinaus erfordert die Situation der internationalen Vermarktung des Produktes von den Schülern weitere wichtige Kompetenzen und Erkenntnisse. Um mit dem zukünftigen Partner erfolgreich Geschäfte zu betreiben sind nicht nur Informationen über Bilanzen und Kostenkalkulationen notwendig, sondern sie benötigen zugleich sogenannte interkulturelle Kompetenz, die hilft die sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Eigen- und Besonderheiten des zukünftigen Geschäftspartners kennenzulernen um diese bei der Entscheidungsfindung zu berücksichtigen. Ein Werbeslogan für spanische Kunden muss eventuell anders aussehen als ein Werbeslogan für den englischen Kunden. An dieser Stelle wird ebenfalls die besondere Bedeutung von Fremdsprachenkenntnissen mit dem entsprechenden Wissen über landestypische Verhaltensweisen deutlich.

Projekte wie die Vermarktung des afrikanischen Brettspiels Kiumbové für den europäischen Markt und die Vermarktung des eigenen Bildungsganges zur Verdeutlichung der Notwendigkeit einer international ausgerichteten Berufsausbildung insbesondere durch die Förderung von umfangreicher Fremdsprachenkompetenz verbunden mit interkultureller Kompetenz sind Beispiele dieser nachhaltigen Projektarbeit.

Kooperation und Management

Das Projekt erstreckt sich wie jedes im Unternehmen durchgeführte Projekt in unterschiedlichen Phasen über einen relativ langen Zeitraum. Die grobe Planung, Einteilung der Teams und Marktforschung erfolgt immer in der letzten Woche vor den Sommerferien. Beteiligt sind in der Schule alle Lehrer, die in der Jahrgangsstufe unterrichten. Um eine möglichst praxisnahe Durchführung zu gewährleisten und um sich in bei vielen Fragestellungen auch Rat von Experten zu holen, erfolgt das Projekt in Kooperation mit einem Projektpartner aus der Wirtschaft oder öffentlichen Institutionen. Die Projektpartner fungieren als Berater, geben notwendige Informationen und Anregungen und bieten somit Feedback über Praktikabilität.

Die Projektarbeit beinhaltet auch immer eine Befragung von  unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen/Zielgruppen, die somit indirekt als Projektbeteiligte fungieren.

Der oder die Kooperationspartner werden am Ende des Projektes zur Projektpräsentation eingeladen, in der die Projektarbeit und die Ergebnisse in Form einer Power-Point-Präsentation in einer oder mehreren Fremdsprachen vorgestellt werden. Eine gleichzeitig erstellte Dokumentationsmappe (ebenfalls auf deutsch in einer oder mehrern Fremdsprachen) informiert über die gesamte Projektarbeit.

Partizipation

Das Prinzip des Projektes „ein Produkt für Europa“ ist die vollständige Partizipation der Schüler, d. h. die möglichst eigenständige Bewältigung der gestellten Aufgabe durch die Schüler. Die Schüler entscheiden nicht nur über die Art des Produktes, sondern alle Entscheidungen, sei es die Arbeitsteams zu bilden, den zeitlichen Ablauf des Projektes festzulegen oder die Art der Ergebnispräsentation zu planen, werden durch die Schüler gemeinschaftlich gefällt. Die begleitenden Lehrpersonen fungieren hier „nur“ als Berater und Unterstützer und geben Anregungen und Informationen bei komplexen Entscheidungen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Schülern.

Öffentlichkeitsarbeit

Die Dokumentation und die Präsentation des Projektes mit den entsprechenden Ergebnissen werden stets einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Vertretern der Schule und dem oder den Projektpartner(n) werden ebenso Schüler des gleichen Bildungsganges und interessierten Bildungsgängen, aber auch regelmäßig Schüler anderer Schulen des Kreises, die sich für diese Ausbildung interessieren, und zusätzlich Vertreter öffentlicher Institutionen wie z. B. Vertreter der Schule und des Kreises, der Bezirkregierung oder des Arbeitsamt zu dieser Veranstaltung eingeladen. Darüber hinaus informiert die zusätzlich erstellte Dokumentationsmappe detailliert über die gesamte Projektarbeit. Über „das Produkt für Europa“ wird auch jedes Mal in der örtlichen Tageszeitung informiert. Darüber hinaus  wird über die Projektarbeit auch im Schulspiegel und auf der Homepage der Schule informiert. Insbesondere die befragten Personen erhalten dadurch Auskunft über die ausgewerteten Daten. Damit erfüllen wir auch einen wichtigen Informations- und Dokumentationszweck.

Kontinuität

Das Projekt „ein Produkt für Europa“  ist seit 18 Jahren fester Bestandteil der Ausbildung der Kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen und somit ebenfalls im Schulprofil der Europaschule verankert. In diesem langen Zeitraum wurde das Projekt durch eine regelmäßige Evaluation und Einbeziehung gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Veränderungen der Arbeitswelt ständig modifiziert und verbessert. Standen zunächst hauptsächlich die ökonomischen und sozialen Aspekten der Projektarbeit im Vordergrund, wurde das Projekt im Laufe der Zeit aufgrund der sich ständig verändernden Berufswelt, insbesondere durch den Einfluss der Informationstechnologie und der zunehmenden Globalisierung, um die immer bedeutender werdenden Aspekte Globalität und Ökologie erweitert.

Eine Ausbildung, die darauf ausgerichtet ist, Schülerinnen und Schüler für den Arbeitseinsatz auf dem internationalen Markt optimal vorzubereiten und die gleichzeitig an einer Europaschule stattfindet, wo die Bedeutung eines vereinten und friedlichen Europas in unterschiedlichsten Lernbereichen vermittelt wird, beinhaltet als Leitgedanken die Vermittlung von nachhaltigem Denken und Handeln nicht nur in der Berufswelt, sondern auch im allen Lebensbereichen. Das mehrdimensionale Projekt „ein Produkt für Europa“ greift diesen Erziehungsgedanken auf und versucht ihn kontinuierlich zu erweitern und zu verbessern. Der Ausblick auf das zukünftige „Produkt für Europa 2014“ zeigt dieses. In diesem Projekt geht es um die Vermarktung von Recycling-Möbel für den internationalen Markt.

(Frau Nee)

Unser "Schaufenster":

1996
1997
1999
2000
2001
2002
2003
2004
2005
2006
2007

Chronik

Schon seit 15 Jahren ist das Produkt für Europa ein fester Bestandteil des Bildungsgangs der „Staatliche Geprüften Kaufmännischen Assistentinnen/Assistenten für Fremdsprachen“ und mittlerweile zu einer Tradition des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs geworden.

Alles begann auf einer Bildungsgangskonferenz unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung, als die Idee entstand, eine Marketingstrategie für den europäischen Markt mit Hilfe der drei Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch zu entwickeln.

1996, im ersten Jahr, entwickelten und vermarkteten wir die Nudelsauce „Avanti“.

Im darauffolgenden Jahr, 1997, eine Erdbeerkonfitüre. Wir beschäftigten uns mit den Themen: Marktforschung, Produktpolitik, Werbung und Verkaufsförderung. Jedoch zeigten die Dokumentation und Präsentation am Tag der Information und Begegnung sowie die Organisation noch Entwicklungspotenzial.

1998  fiel unsere Wahl auf ein Duftöl. Hierzu wurden zum ersten Mal eine Projektmappe und eine PowerPoint-Präsentation erstellt.

Im nächsten Jahr, 1999, stand die Zusammenarbeit mit einem Projektpartner aus der Wirtschaft an. Mit Unterstützung der Privatmolkerei Borgmann wurde der Kirsch-Bananen-Joghurt „KiYoBa“ entwickelt. Eine viersprachige Dokumentationsmappe entstand und wir präsentierten unser Projekt zum ersten Mal im Internet und bei den NetDays in Düsseldorf. Es wurde sogar von der Jury ausgezeichnet.

Höchst motiviert machten wir uns 2000 an das nächste Projekt mit einer Schreinerklasse des Pictorius-Berufskollegs und einer Schreinerwerkstatt. Jetzt arbeiteten wir nicht nur mit einem Unternehmen, sondern auch mit einer anderen Fachrichtung und einem gewerblich/technischen Berufskolleg zusammen. Das Produkt „Zett“ war das Ergebnis der erfolgreichen Teamarbeit. Unsere Sympathiefigur „Hugo der Holzwurm“ half uns bei der Produktion und Vermarktung und die beiden Coesfelder Berufskollegs konnten sich schließlich gemeinsam über den Herwig-Blankertz-Preis freuen.

2001 arbeiteten wir mit einer anderen deutschen Schule, der Meisterschule für Handwerk in Kaiserslautern, und mit der niederländischen „De Vakeschool Amsterdam“ zusammen. In diesem Team entstand die Schmuckkollektion „Silver Motion“.

2002 - Gemeinsam mit der Fachschule für Wirtschaft des NBBKs eroberten wir den Dienstleistungsmarkt und arbeiteten für einen Getriebehersteller aus Reken. Unsere Sympathiefigur „Zacki-Zahnrad“ durfte sogar anschließend mit auf die Hannovermesse. Präsentiert wurde unsere Arbeit vor ausgewählten Kunden des Projektpartners, zum Beispiel dem größten finnischen Papierhersteller.

2003 vermarkteten wir für die Senegalhilfe Schmuck und erstellten eine Imagekampagne. Dazu erarbeiteten wir eine PowerPoint-Präsentation und einen Imagefilm auf Französisch.

2004 – mit einer „Section Mode du Lyceé Jean Moulin“ führten wir in diesem Jahr unser Projekt durch. Für die von den französischen Auszubildenden entworfenen Abendkleider, die bereits bei der „Miss Cher Wahl 2004“ vorgeführt wurden, erarbeiteten wir eine globale Marketingstrategie. „La passion – Leidenschaft die anzieht. „

2005 brachte uns die Diskussion über den übermäßigen Alkoholkonsum von Jugendlichen auf die Idee, einen alkoholfreien Cocktail namens YucUp zu vermarkten.

2006 - Premiumkekse für den europäischen Markt und den Erschließungsmarkt USA wurden, unterstützt von unseren Bäcker-Azubis, hergestellt und vermarktet. In diesem Jahr nahmen wir zum ersten Mal die Fragebögen mit in unsere Praktikumsländer Großbritannien, Frankreich, Spanien und USA, um dort Befragungen und eine Konkurrenzanalyse durchzuführen. Der Werbespot wurde in mittelalterlichen Kostümen auf Schloss Lembeck gedreht.

2007 entstand, in Zusammenarbeit mit dem Pictorius-Berufskolleg,  ein pädagogisch wertvolles und innovatives Holzpuzzle, das das Erlernen einer Fremdsprache spielerisch ermöglicht. Hierzu wurde die Sympathiefigur „Pippo“ kreiert und ein Werbefilm im Familienzentrum Liebfrauen gedreht.

2008 entschieden wir uns für Dienstleistungsmarketing der Kent School of English. Dazu befragten wir Schüler und Unternehmen zum Thema ‚Bedeutung von Fremdsprachen und Sprachenschulen‘ und drehten dementsprechend einen Werbefilm auf Englisch.

2009, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen, haben wir uns entschlossen, Eventmarketing zu betreiben. Für unsere Dienstleistung , die Jubiläumsfeier, an der ehemalige Schüler dieses Bildungsgangs, Lehrer und die interessierte Öffentlichkeit teilgenommen haben, haben wir ein Marketingkonzept entwickelt, bei dem Planung, Kontrolle und Organisation eines Events im Vordergrund standen.

2011 wählten wir die Vermarktung des Kinderspiels „Kiumbové“. Uns gefiel die Idee, mit einem Kinderspiel ein afrikanisches Hilfsprojekt zu unterstützen: Der Gewinn aus der Vermarktung des handgefertigten Brettspiels aus Afrika floss in das Projekt „ShineBean“ nach dem Motto „Play and Support“.

2012 gelang uns die Entwicklung und Präsentation eines nachhaltigen Produkts für Europa, das in Zusammenarbeit mit ihrem Projektpartner, dem Modeatelier Headwig in Düsseldorf erarbeitet worden war: Männliche und weibliche Models führten die Anpassungsfähigkeit der neuen Umhängetasche Swags in verschiedensten Stilrichtungen vor: Die Inspirationen reichten von der französischen Modeikone Coco Chanel bis zum Hippie.

2013 entschied sich die HBF-11, den eigenen Bildungsgang und damit sich selbst als Produkt zu wählen. Keine entwickelten und vermarkteten Produkte wie Lebensmittel, Spiele oder auch Taschen galt es zu präsentieren, sondern den Bekanntheitsgrad und das Image unseres Bildungsgangs, unsere Mitbewerber um einen Arbeitsplatz sowie unsere Zukunftsperspektiven zu analysieren und eine Marketingstrategie zu entwickeln. Nachhaltigkeit im Zusammenhang der Selbstvermarktung definierten wir als Gleichklang der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte in Ausbildung und Beruf.

(aktualisiert im Juni 2014)