Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

Praktikumsbörse 2015

Viele Erfahrungen, viele Fremdsprachen, viele Freundschaften und viel zu kurz - Angehende kaufmännische Assistenten berichten von ihren achtwöchigen Auslandspraktika in England und Frankreich

Der folgende Bericht von Steven Miksch stand in der Allgemeinen Zeitung- Ausgabe vom 26.September 2015. Und nun auch bei uns, vielen Dank!

Coesfeld. „Die Schüler haben einen beachtlichen Entwicklungsschritt gemacht“, resümiert Monika Stoll-Röhl, Schulleiterin des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg, die vergangenen Auslandspraktika der angehenden kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen.     

Von Steven Micksch

14 Jungen und Mädchen der HBF-13 (Höhere Berufsfachschule Fremdsprachen) hatten acht Wochen lang jeweils ihre Auslandspraktika in England oder Frankreich verbracht (wir berichteten). Acht Wochen, die geprägt waren von mulmigen Gefühlen ob des Unbekannten vor ihnen aber auch von Freude und Überwältigung während des Aufenthaltes.

Bei der Praktikumsbörse am Berufskolleg ließen sie nun ihre künftigen Nachfolger, deren Eltern und die Lehrer an ihren Erfahrungen und Eindrücken teilhaben – natürlich standesgemäß auf Englisch und Französisch. Unterstützt wurden die Ausführungen durch eine Präsentation mit reichlich Bildmaterial. So erfuhren die Zuschauer mehr über Brighton, London oder auch Elbeuf und Évian-les-Bains. Wer beim letzten Ort an das Mineralwasser denkt, liegt damit genau richtig. Niklas Pierick machte dort sein Praktikum bei der Firma, welche die Etiketten für die Wasserflaschen herstellt.

Monika Stoll-Röhl betonte noch, dass die Auslandsaufenthalte Mobilität, Flexibilität und internationale Kompetenzen zeigen und somit das Portfolio der Schüler präge. Im Frühjahr 2017 werden die nächsten Jungen und Mädchen ihre Auslandspraktika absolvieren. Die HBF-15 profitiert dann von den Informationen und Erfahrungen der diesjährigen Auslandspraktikanten. Etwa welche Fördermöglichkeiten es mit Erasmus plus oder dem Deutsch-Französischem-Jugendwerk gibt. Gerade bei den Finanzen zeigte die HBF-13 viel Transparenz und offenbarte den Zuhörern die einzelnen Kosten für die Aufenthalte.

In den Resümees der Jugendlichen überwogen die positiven Effekte, wie Verbesserung der Sprachkenntnisse, Arbeitserfahrung oder kulturelle Weiterbildung. Einige der jungen Leute sprachen auch offen über ihr Heimweh.

Am Ende waren sich aber alle einig, dass der Aufenthalt viel zu kurz war.

Galerie

Die tollen Bilder sind von Hartmut Levermann (https://www.flickr.com/gp/hacoe/1M7879)