Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

HBF15 in Duisburg

Der Ausflug zum Duisburger Containerhafen

Am 15.06.2016 ging es morgens um 8:00 Uhr vom Oswald von Nell-Breuning Berufskolleg mit dem Bus in Richtung Duisburg. Die Mittelstufenklasse der Auszubildenden zum Groß- und Außenhandelskaufmann/frau fuhren mit uns - der Klasse HBF-15 (Auszubildende zum/zur staatlich geprüften Kaufmännischen Assistenten/in für Fremdsprachen) - zum Containerhafen nach Duisburg.

Unsere erste Station war das Unternehmen RRT. Das Kürzel RRT steht für Rhein-Ruhr-Terminal.

Durch dieses Terminal wurden wir geführt und es wurden uns wichtige Bestandteile und Eigenschaften des RRTs vorgestellt.  Unter anderem wurde uns erklärt, dass sich zu dieser Zeit verhältnismäßig wenige Container in diesem Hafen-Terminal befinden würden, da das Geschäft im Sommer nicht so viel Umsatz abwirft wie das Geschäft zur Weihnachtszeit.

Das RRT ist trimodal. Dieses bedeutet, dass die Container dort über Schienen, Straßen und Wasser weiter transportiert werden können. Es gibt zwei Standard-Größen von Containern.

Die kleinere Variante ist 20 Fuß lang, das sind ca. 6,20 m und die größeren Container sind 40 Fuß lang; das sind umgerechnet ca. 12,40 m. Es können jedoch höchstens fünf Container übereinandergestapelt werden, da die Konstruktion der Container sonst instabil wird.

Nach dem Besuch des Rhein-Ruhr-Terminals ging es für uns weiter zum Unternehmen Duisport.

Dort angekommen, stiegen zwei Auszubildende in unseren Bus und informierten uns während der Weiterfahrt über das Hafengelände über wichtige Aspekte rund um das Thema Duisburger Hafen. Wir erfuhren zum Beispiel, dass das gesamte Gelände eine Grundfläche von 14 Millionen Quadratmetern hat und, dass es eine Bahnverbindung von Duisburg bis nach China gibt. Außerdem wurde uns erläutert, dass eine weitere Verbindung nach Andalusien (Spanien) in Planung ist. Die Fahrt mit dem Zug nach China dauert ungefähr 16 Tage Ein Schiff, das deutlich langsamer ist, bräuchte etwa einen Monat für diese Strecke. Der erste Zug, der aus China nach Duisburg kam, wurde in China groß gefeiert. Sogar das chinesische Staatsoberhaupt war in Duisburg vor Ort als der Zug eintraf.

Des Weiteren wurde uns erklärt, dass es am Ort 12 Häfen gibt und dass Firmen, die dort ihren Sitz angesiedelt haben, über Anschlüsse an das trimodale System verfügen. Wir erfuhren weiterhin, dass es  rund 700 km Bahnschienen gibt, dass bis zu einem Kilometer lange Züge in die Terminals einfahren können und dass der Duisburger Hafen der größte Binnenhafen der Welt ist.

Zum Schluss fuhren wir dann in das Hafenviertel. Das ist die alte Speicherstadt von Duisburg.

Im Hafenviertel befinden sich viele Restaurants und Bars sowie Wohn- und Bürogebäude.

Eines der ältesten Gebäude ist die Küppersmühle, die als letzte Mühle auf dem damaligen Duisburger Hafengelände noch in Betrieb war. Die Küppersmühle wurde 1860 gebaut und wird nun, seit 1999, als Museum für moderne Kunst genutzt.

Der informative und erlebnisreiche Tag endete für uns schließlich gegen 16:00 Uhr wieder in Coesfeld.

Alica Zimmermann, HBF 15

Galerie