Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

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HöHa & HBF 2016

Abgerechnet wird zum Schluss

 

Höhere Handelsschule und kaufmännische Assistentinnen/Assistenten für Fremdsprachen feiern erfolgreichen Schulabschluss

 

„Abgerechnet wird zum Schluss“, so lautete das diesjährige Motto der Absolventinnen und Absolventen der Höheren Handelsschule des Jahrgangs 2014 sowie der kaufmännischen Assistenten für Fremdsprachen des Jahrgangs 2013 am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg. Die Abschlussfeier fand in der festlich hergerichteten Pausenhalle des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs statt. Den musikalischen Rahmen stellte mit Angie Wientges und ihrer Begleitung eine diesjährige Absolventin der Höheren Handelsschule sicher.

Die Schulleiterin Monika Stoll-Röhl begrüßte und beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Bestehen des schulischen Teils der Fachhochschulreife bzw. der Berufsabschlussprüfung und der Fachhochschulreife. Dabei erinnerte Frau-Stoll-Röhl an die vielfältigen schulischen Leistungen der vergangenen zwei bzw. drei Jahre und stellte nicht nur die Erfolge bei Wettbewerben, bei externen Fremdsprachenprüfungen, EDV-Zertifikaten sowie die Erfolge bei Kooperationen mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung heraus. Sie betonte angesichts der  zukünftigen globalen und multikulturellen Bedingungen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Selbstreflexion. Mit Blick auf das Abschlussmotto gab sie den Absolventinnen und Absolventen den Rat, das eigene Handeln in Familie, in Beruf und in Gesellschaft und somit letztlich auch sich selbst kontinuierlich zu reflektieren und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen, denn nur auf diese Weise könne man für sich in Anspruch nehmen, ein Gewinner zu sein. Sie zitierte aus der Einladung zur Abschlussfeier: „Einen Abschluss hinzukriegen, das zählt zu den großen Siegen im Verlauf eines Lebens. So etwas ist nie vergebens.“ (Horst Winkler) Sie dankte den Eltern, Schülerinnen und Schülern, dem Schulträger und allen Kolleginnen und Kollegen.

Die stellvertretende Landrätin Frau Anneliese Haselkamp überbrachte als Vertreterin des Schulträgers die Glückwünsche der Kreisverwaltung und der Kreispolitsik. In ihrem Grußwort nahm sie Bezug zur aktuellen Europapolitk und dem Brexit. Es sei ein Anliegen des Kreises, die Schülerinnen und Schüler auf eine Zukunft in Europa vorzubereiten, und dazu leiste das Oswald-von-Nell-Breuning- Berufskolleg als Europaschule einen nicht unwesentlichen Beitrag.

Fabienne Albers und Kathleen Thieme erinnerten an wichtige Stationen ihrer dreijährigen Berufsausbildung und an damit verbundene unvergessene Erfahrungen sowohl in Coesfeld, vor allem aber auch bei den verschiedenen Auslandsaufenthalten und Auslandspraktika. Dass es dabei manchmal auch stressige und sehr arbeitsreiche Phasen gegeben hat, klang in ihrer Rede ebenfalls an. „Dabei haben uns unsere Lehrer wie geschickte Lotsen durch die Untiefen des Schullebens geführt.“

Für die Höhere Handelsschule stellten Jana Reichelt und Alexander Massold dem Motto gemäß eine Abrechnung zusammen und zeigten unter anderem auf recht humorvolle Art die unterschiedlichen Charaktere und das unterschiedliche Arbeitsverhalten ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler, aber auch der Lehrerinnen und Lehrer auf. Sie unterstrichen aber auch die Bedeutung der Klassenfahrten und Exkursionen für ein Miteinander im Schulalltag und bedankten sich in diesem Zusammenhang beim Kollegium, derartige Erfahrungen ermöglicht zu haben.

Stellvertretend für die Lehrerschaft schilderten Frau Knäpper und  Herr Elsing die Erfahrungen mit den jetzigen Absolventen. Herr Elsing resümierte eine erfreulich positive Entwicklung in den vergangenen zwei bzw. drei Jahren. Passend zur Fußball-EM verglichen sie die Absolventen mit dem EM-Kader, der sich auf das Turnier auch langfristig vorbereiten, Qualifikationen  und die Vorrunde überstehen musste. „Wir sind mit 120 Spielern ins Trainingslager gestartet, es war eine spaßige und trotzdem engagierte Einheit“.  Sie erinnerten aber auch an den bekannten Spruch von Sepp Herberger: „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Ihr müsst den Titel noch oft verteidigen.“

Den Wunsch, sich kontinuierlich zu verbessern, dokumentieren auch einige hervorragende Ergebnisse. So konnten immerhin 12 der insgesamt 110 Absolventinnen und Absolventen ihr Fachhochschulreifezeugnis mit der Traumnote 1 vor dem Komma entgegennehmen. Das beste Ergebnis erzielte hier Sanja Nieborg aus der HH1-14 mit einer 1,0. Ausgezeichnete Leistungen, die von Frau Stoll-Röhl und Frau Schmidt  mit Präsenten gewürdigt wurden.

Andreas Arlt

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