Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

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Schottland 2017

Den Schotten „unter den Rock“ geschaut!

Projektfahrt führte Schüler des NBBK in die Lowlands

Schotten tragen bekanntlich Röcke, spielen Dudelsack und trinken Whisky – alles nur Klischees? Um diese Frage zu beantworten, besuchten die Schülerinnen und Schüler der einjährigen Berufsfachschulen des Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskollegs im Rahmen eines mehrtägigen Projekts vom 6. bis 11. Mai Schottland. Dabei lernten sie die Traditionen und Eigenheiten des Landes kennen und leisteten einen weiteren Beitrag zur Realisierung des „Europäischen Gedankens“ am Berufskolleg.

Zur Vorbereitung vertieften die Schüler im Unterricht ihre Englischkenntnisse, erstellten einen Reiseführer und sammelten notwendige Informationen zur Lösung verschiedener Projektaufgaben.

Die Reise führte die Schüler zunächst über den Englischen Kanal von Rotterdam nach Hull, weiter über Newcastle nach Edinburgh in die Hauptstadt Schottlands – Unterkunft und Ausgangspunkt für zahlreiche tägliche Exkursionen.

Auf diesen führten die Schüler Projekte mit kaufmännischem Bezug und gesundheitlichen Aspekten durch. So stellten sie beispielsweise Preisvergleiche an oder untersuchten die Besonderheiten der Region.

Erkundungen führten sie in die Küstenregionen St. Abbs und Dunbar. Ebenso besuchten sie auf ihrem Heimweg die englische Stadt York.

Sicherlich zählte der Besuch der Hauptstadt Edinburgh, mit ihrem königlichen Flair, ihren Sehenswürdigkeiten wie dem Edinburgh Castle, Schottischen Parlament, Palace of Holyrood House und dem Traditionskaufhaus Jenners zu den Highlights der Reise.

Die Ergebnisse der Projektarbeit verhalfen Klischees zu widerlegen und Vorurteile abzubauen. Nicht alle Schotten sind geizig, tragen aber bei besonderen Anlässen einen Kilt und spielen manchmal auch heute noch Dudelsack.

Neben altertümlichen Impressionen zeigte sich den Schülern ein modernes Schottland, mit freundlichem und weltoffenem Flair.

Die Studienreise wurde aus Sicht der Beteiligten sehr positiv bewertet. „Wir konnten zwar nicht unter die Röcke der Schotten schauen, aber unsere Englischkenntnisse verbessern, darüber hinaus Unterschiede hinsichtlich der Gepflogenheiten und Eigenheiten der Menschen feststellen“, so ein abschließendes Resümee.

(Zeitungswerkstatt Rettig, BW-16)