Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

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YES Erasmus+

Internationales Erasmus+ Projekt "YES" (Young, European and Skilled) am "Oswald"

In der Woche vor den Osterferien fand am " Oswald" der Abschlussbesuch eines zweijährigen internationalen Erasmus+ Projektes statt, an dem jeweils eine Delegation von fünf Berufskollegs aus Frankreich, England, der Slowakei, Portugal und Deutschland teilgenommen hatten. In diesem von der EU geförderten Schulprojekt, an dem hiesige Schüler der Bildungsgänge Groß- und Außenhandel sowie der Gastronomie teilnahmen, galt es verschiedene Ziele zu verwirklichen. So sollten die Teilnehmer zum einen ihre Sprachkenntnisse verbessern-die Brückensprache war Englisch- andererseits sollten die Schüler unternehmerisch tätig werden. Sie stellten nicht nur die kulturellen, touristischen und kulinarischen Besonderheiten ihrer Heimatregion vor, sondern sollten darüber hinaus unter anderem ein Produkt entwickeln. Dies geschah in Zusammenarbeit mit der Abteilung "Gestaltung" am Pictorius-Berufskolleg unter der Leitung von Marcus Wengrzik in einem internationalen Workshop, bei dem die SchülerInnen in gemischten Gruppen ein Logo für das YES-Projekt entwarfen. Dieses erhielten die Teilnehmer am Ende der Besuchswoche aufgedruckt auf einer Stofftasche als Erinnerung an das gemeinsame Projekt. 

Der Wirtschaftsschwerpunkt, dem das Hauptaugenmerk bei dieser Mobilität galt, wurde durch Besuche, Workshops und Präsentationen bzw. Expertengespräche  in den Unternehmen "Biogroßhandel Weiling GmbH "  und  " Ernsting's family GmbH & Co.KG " in Coesfeld, aber auch durch den Workshop " Interkulturelles Lernen" im Lernzentrum des BVB Fan-Projektes Dortmund e.V.  sowie eine Besichtigung mit Expertengespräch beim Event-Shopping Centers " Globetrotter "  in Dortmund realisiert. Hier wurde den SchülerInnen unternehmerisches Denken unter Berücksichtigung der Schwerpunkte "  Fairtrade "und " Nachhaltigkeit"(sustainability) nahegebracht.

Hinzu kamen Exkursionen in die Region sowie nach Münster, Dortmund und Köln, bei denen den internationalen Gästen einige kulturelle Sehenswürdigkeiten vorgestellt wurden, z.B. mit Hilfe des Münster Stadtspiels, Tradition durch den Besuch des Freilichtmuseums " Mühlenhof",  Industriekultur bei der " Zeche Zollern"  und ein Weltkulturerbe durch eine geführte Besichtigung des Kölner Doms. 

Der Besuch einiger familiengeführter Unternehmen wie z.B. dem " Brauhaus Stephanus" in Coesfeld, dem ländlichen "Gasthaus Stevertal"  und dem malerischen " Schloss Raesfeld"  rundeten diese erlebnisreiche und  überaus erfolgreiche Projektwoche ab. Am Ende dieses zweijährigen EU-geförderten Projektes trennten sich Gäste, Gastfamilien und neu gewonnene Freunde in dem Bewusstsein, dass ein weiterer kleiner Schritt zur Völkerverständigung in Europa vollzogen worden war.

Silvia Spiller (Koordinatorin Germany) 

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