Das Oswald

Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg in Coesfeld

Besuch Rouen 2018

Besuch am Oswald: Des visiteurs français

Der 10. April 2018 war am Oswald „très français“: Zum dritten Mal hatten sich Schülerinnen und Schüler und die sie begleitenden Lehrerinnen unserer Partnerschule LP Gustave Flaubert in Rouen aufgemacht, um Deutschland, das Münsterland, Coesfeld und unseren Oswald kennenzulernen.

Bei einer ausführlichen Besichtigung ausgewählter Räume am Oswald wurde deren Funktion den Gästen in französischer oder englischer Sprache nahegebracht – oder auch in Form von Franzbrötchen sofort „erschmeckt“. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Fachräume – vorbereitet und vorgestellt von unserer HBF-Oberstufe - überraschte unsere Gastschüler sehr. Danach wurden bei einem Speed-Dating zwischen Franzosen und Deutschen Kontakte geknüpft. Neben Informationen zu Rouen/Coesfeld und Umgebung und französischen/deutschen Traditionen stand das persönliche Kennenlernen hier im Mittelpunkt. Den sich anschließenden Crash-Kurs Deutsch hatten unsere französischen Gastschüler sich explizit gewünscht. Unsere HBF-Unterstufe ist diesem Wunsch sehr gerne nachgekommen und hat eine Auswahl an Worten/Ausdrücken vorbereitet, die der grundlegenden Verständigung dienen. In kleinen Gruppen konnten die französischen Schülerinnen und Schüler Aussprache und Schriftbild üben, zum Beispiel eine Bestellung im Café aufgeben – und in der Tat diese Kenntnisse auch in den restlichen Besuchstagen gut gebrauchen.

Der Nachmittag bot berufliche Ausblicke: Ein Besuch der Produktion und des Trend-Centers von Parador in Coesfeld eröffnete deutschen wie französischen Schülerinnen und Schülern Einblicke in den Berufsalltag und insbesondere auch in das Unternehmen Parador.

Die beiden übrigen Tage boten den Schülerinnen und Schülern verschiedene Ausflüge. Wir starteten mit dem Gasometer in Oberhausen: „Der Berg ruft“ heißt die derzeitige Ausstellung und wir folgten dem „Ruf der Berge“ gern. Die ausgestellten Fotos und insbesondere auch das gewaltige, schwebende Matterhorn beeindruckten uns sehr.

Nach der schwindelerregenden Bergwelt zog es die Schülerinnen und Schüler dann tief hinab in die Erde: Im Bergbaumuseum in Bochum brachten ihnen die Guides den ehemaligen Bergbau sehr anschaulich und lebendig nahe und - obwohl unter der Erde - waren sich alle einig: Der Besuch war ein echtes Highlight!

Ein gemeinsamer Bowling-Abend mit viel Gelächter und guter Laune beschloss diesen ereignisreichen Mittwoch.

Es fehlte jetzt natürlich noch der Besuch, ohne den ein Besuch des Münsterlandes unvollkommen ist: Die Schülerinnen und Schüler machten sich auf, die Hauptstadt der Region, Münster, zu erkunden. Wir starteten in der Vergangenheit. Im Freilichtmuseum Mühlenhof erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel über Bräuche und Lebensalltag vergangener Jahrhunderte, sehr lebendig und lebensnah vermittelt von unserer authentischen Führerin. Zurück in der Gegenwart stellten die Schülerinnen und Schüler nach dem Besuch fest, dass das Heute sie in Form von gewaltigem Hunger plagte. Hier bot Münsters Zentrum in vielfältiger Weise Abhilfe und danach auch noch lohnenswerte Sehens­würdigkeiten und natürlich auch endlich die Möglichkeit, einmal nach Herzenslust „zu shoppen“ – dazu war vorher wenig Zeit gewesen.

Wir haben uns sehr gefreut, unsere Kolleginnen und die Schülerinnen und Schüler unserer französischen Partnerschule zu begrüßen und mit ihnen gemeinsam abwechslungsreiche und intensive Tage erlebt, an die wir uns gerne erinnern werden.

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