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Berlin

Berlinreise der Jgst. 13 des Beruflichen Gymnasiums:

Eine unvergessliche Woche zwischen Geschichte, Wirtschaft und Gesundheit

Vom 7. bis zum 11. September 2026 begaben sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums auf eine erlebnisreiche und erkenntnisreiche Klassenfahrt in die deutsche Hauptstadt Berlin. Die Reise vereinte die beiden Schwerpunkte Wirtschaft und Gesundheit, vertreten durch die Klassen GyW1/2-24 sowie GyG-24, und bot den insgesamt 31 Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren drei begleitenden Lehrkräften die einmalige Gelegenheit, den Unterrichtsstoff in einem realen, historischen und gesellschaftspolitischen Kontext zu vertiefen. Begleitet von strahlendem Sonnenschein und spätsommerlichem Traumwetter herrschte während der gesamten Woche eine hervorragende Stimmung, die den Zusammenhalt innerhalb der Jahrgangsstufe nachhaltig stärkte.

Das Programm der Woche war ebenso vielseitig wie die Interessen der beiden Schwerpunkte. Während die Gesundheitsklasse unter anderem bei einem Besuch des Museums Körperwelten faszinierende Einblicke in die menschliche Anatomie und Physiologie gewinnen konnte, bot der Besuch eines Operationsbunkers einen beklemmenden, aber hochinteressanten Einblick in medizinische Notfallszenarien vergangener Zeiten. Auch der wirtschaftliche und politische Aspekt kam nicht zu kurz, denn die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte bildete einen zentralen Ankerpunkt der Fahrt. Besonders die bewegenden Führungen durch die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sowie der nachdenkliche Gang durch das Holocaust-Denkmal, das bekannte Stelenfeld, hinterließen bei allen Teilnehmenden einen tiefen und bleibenden Eindruck. Diese Orte ermöglichten eine intensive Auseinandersetzung mit den Schattenseiten der Geschichte, die in den Köpfen der angehenden Abiturienten noch lange nachwirken wird.

Neben den eher ernsten Themen gab es jedoch auch Raum für sportliche Aktivitäten und den Berliner Zeitgeist. Ein besonderes Highlight für viele war die Besichtigung des Stadions „Alte Försterei“, das nicht nur für Fußballbegeisterte einen besonderen Charme versprühte, sondern auch einen spannenden Einblick in die Vereinskultur und das Management eines professionellen Sportbetriebs gewährte. Den absoluten Höhepunkt der Woche bildete jedoch zweifellos die dreistündige Erkundung Berlins per Fahrrad. Bei bestem Wetter radelten die Teilnehmenden jeweils in drei Gruppen quer durch die Stadt, passierten dabei die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und genossen das Gefühl von Freiheit und Gemeinschaft. Die Perspektive vom Fahrradsattel aus erlaubte es, die Weite und die architektonischen Kontraste Berlins auf eine Weise zu erleben, die zu Fuß oder per Bus kaum möglich gewesen wäre.

Rückblickend war diese Klassenfahrt weit mehr als eine bloße Exkursion. Sie war eine Zeit des gemeinsamen Lernens außerhalb der vertrauten Klassenzimmer, ein wichtiger Meilenstein kurz vor dem anstehenden Abitur und eine Gelegenheit, als Jahrgangsstufe noch enger zusammenzuwachsen. Die Mischung aus informativen Fachbesuchen, historischer Bildungsarbeit und gemeinschaftlichen Erlebnissen in einer der spannendsten Metropolen Europas machte diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten. Mit vielen neuen Eindrücken, einem gestärkten Klassengefüge und einer großen Portion Motivation im Gepäck kehrten die Schülerinnen und Schüler am 11. September wohlbehalten zurück und werden sicherlich noch lange an diese ereignisreiche Zeit in Berlin zurückdenken.