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Eurosoc

Was ist eigentlich Geld? Klar: Euro, Dollar, Yen und Co. Für Social Media-Plattformen sieht das aber etwas anders aus. Verbrachte Zeit und hinterlassene Daten als Währung ist für diese Unternehmen bares Geld. Viele Jugendliche verschenken dieses leider an die Plattformen, weil sie von diesen z. B. mit personalisierter Werbung und Echoräumen abhängig gemacht werden. So verbringen 58 Prozent der jungen Menschen täglich drei bis sechs Stunden privat am Bildschirm.

Die bewusste Reflexion dieses Verhaltens war ein wichtiges Ziel der Eurosoc-Veranstaltung „Social Media und Du“ am Oswald-von-Nell-Breuning-Berufskolleg unter der Moderation von Sina Osterling und Wenke Steinwart. Ein wichtiges Thema, dachten sich auch Vertreter der hiesigen Politik und diskutierten mit den Schülerinnen und Schülern der Zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung die Ergebnisse ihrer Präsentationen.

So nahm Sami Bouhari, SPD-Stadtrat kritisch zu vermittelten Schönheitsidealen Stellung. Isabelle Wewers, Kreistagsmitglied und Vorstandssprecherin Bündnis 90 / Die Grünen des Ortsverbandes Dülmen, machte auf mögliche psychische Auswirkungen aufmerksam. „Eine Mammutaufgabe, das aufzufangen.“ Angela Kullik, Stadträtin der Familienpartei, appellierte, auf die Entwicklung einer aktiven und selbstgesteuerten Entwicklung der eigenen Persönlichkeit zu achten. „Wer überwacht eigentlich Euren Schutz bei den Plattformen?,“  fragte Volt-Stadtrat Heiner Honermann. Aus der politischen Runde wurde aber auch auf die positiven Möglichkeiten der Partizipation verwiesen.